Unsere Firmengeschichte begann, natürlich, mit einem Baumhaus. Genauer gesagt: mit dem ersten selbst gebauten Baumhaus von Baumbaron-Gründer Johannes Schelle. Lange wohnte es im eigenen Garten zwischen einer Linde und einer Buche, charmant und ursprünglich. Zweimal wurde es eingeweiht: in der gemeinsamen Hochzeitsnacht und in den Jahren danach als Hauptquartier für drei Kinder, die hier Piraten waren, Baumgeister und Abenteurer. Im Gründerbaumhaus wurden die ersten Kapitel von Baumbaron geschrieben.
Die Zeit verstrich. Die Kinder wurden größer, die Knie länger, die Ansprüche höher. Irgendwann war klar: Ein neuer Abschnitt darf beginnen. Johannes’ Schwiegervater Rainer entwarf darauf ein leuchtendes Nest im Geäst: rund, hell, ein bisschen wie eine Laterne. Der erste Schritt ins taufrische Refugium führt über eine Schiffsleiter. Oben entscheidet man: kichernd die Feuerwehrrutschstange runter oder die Wendeltreppe nach oben steigen, bis man auf der runden Plattform steht. Lindenblätter auf Augenhöhe, der Garten darunter wie eine vertraute Seite, die man immer wieder aufschlägt.
Drinnen knackt der kleine schwarze Holzofen wie ein Auftakt zu einer spannenden Lagerfeuer- Story. Auf der Bettcouch sitzt Sylke, die Füße hochgezogen, der Blick verträumt im Grün verloren. Ein Kinderfuß baumelt aus der Schlafloft, leises Kichern, dann Ruhe. Johannes greift nach seiner Gitarre, setzt sich in den Sessel mit dem Schaffell und stimmt leise ein Lied von Johnny Cash an „I keep a close watch on this heart of mine.“ Der Korb mit Brennholz wird langsam leichter. Zwischen Wärme, Holzduft und gedämpftem Licht wird spürbar: Die Geschichte von Baumbaron geht weiter. Dieses neue Baumhaus ist ein weiterer Akt – lebendig vom Knistern des Ofens, vom Lachen von Sylke und den Kindern und erfüllt von dem tiefen Timbre von Johannes.
Projekt Details
| Höhe | 5 m |
| Details | Laternenform, mit Schlafloft, Holzofen, Lehmwand |


